Ein ganz spezielle Weihnachtsgeschichte zum Abschluss

Aber es begab sich zu der Zeit, dass kein Bus durch Gaimersheim fuhr. Josephine und Marius irrten durch das oberbayerische Örtchen, auf der Suche nach einer Mitfahrgelegenheit zum Klinikum Ingolstadt. Sie hatten es sehr eilig, denn Josefine war hochschwanger, aber nicht von Marius, und es war eisig kalt. Marius klopfte an jede Tür, um nach einer Unterkunft zu fragen: beim Rathaus sagte man ihnen, hier könne dem Volk nicht geholfen werden. Bei der mbar wurden sie aufgrund ihrer Minderjährigkeit abgewiesen. Gegenüber bei Riza’s bekamen Marius und Josephine wenigstens einen anständigen Döner. Nach der stärkenden Mahlzeit zogen sie über den gepflasterten Marktplatz zum Ledl. Die freundliche Bedienung konnte Ihnen leider aber auch kein Obdach geben, da das Haus für die Nacht ausgebucht war. Niedergeschlagen, verzweifelt und frierend setzten die beiden ihre Suche auf der anderen Seite des Retzbach fort. Doch irgendwann konnte Josephine nicht mehr. Mit allerletzter Kraft schleppten sie sich auf dem Lidl Parkplatz. Als das Kind auf die Welt kam, legten sie es in Plastiktüten gewickelt in einen Einkaufswagen. Die Deckenlampe über dem provisorischen Bett war defekt und ihr flackern lockte eine dreiköpfige Waschbärenfamilie an, die Nüsse und Zweige als Gaben da ließen.

In diesem Sinne wünscht das Team der Schülerzeitung besinnliche und erholsame Ferien!

20. Dezember – Kommentar Teil II

Advent, Advent, die Welt brennt.

Es ist gut, dass man ihn nicht kennt:

Den Herrn Rainer Wendt.

Advent, Advent, die Welt brennt.

„Nazis raus, Nazis raus!“

dieser Ruf ist tatsächlich einem Teil der Bevölkerung ein Graus.

Advent, Advent, die Welt brennt.

Kein Schnee mehr an Weihnachten, Australien ist ein Feuerhord.

Und für jemanden, der unsere Umwelt schützen will, gibt es trotzdem nur ein Schimpfwort,

über „Ökos“ wird gelacht, denn das ist einfacher als zu sagen „Ich hab´s selbst gemacht!“

[Kommentar der Schülerzeitung!]

19. Dezember – Weihnachtsgedicht

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
nein, auch im Winter, wenn es schneit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!
Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit
ein Baum von dir mich hoch erfreut!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit,
o Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.

17. Dezember – Oh Tannenbaum

Oh Tannenbaum

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
nein, auch im Winter, wenn es schneit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!
Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit
ein Baum von dir mich hoch erfreut!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit,
o Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.

16. Dezember – Stille Nacht

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
nur das traute hoch heilige Paar.
„Holder Knabe im lockigen Haar
schlaf in himmlischer Ruh‘
schlaf in himmlischer Ruh‘!“

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Hirten erst, kundgemacht!
durch der Engel Halleluja
tönt es laut von Fern‘ und Nah:
Christ, der Retter ist da!
Christ, der Retter ist da!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Gottes Sohn, o wie lacht
lieb‘ aus deinem göttlichen Mund
da uns schlägt die rettende Stund‘:
Christ in deiner Geburt.
Christ in deiner Geburt.

15. Dezember – Eine Geschichte Teil 2

Der Weihnachtsmann hatte in unserem Wohnzimmer, durch meine Falle, eine volle Bruchlandung hingelegt! Durch den Lärm aufgeschreckt, erschienen meine Eltern, die dem lädierten Weihnachtsmann aufhalten und aus dem Zimmer brachten. Der Geschenkesack, immer noch in der zerdepperten Glastür des Wohnzimmerschrankes! Und wenn das noch nicht genug wäre, die Kuckucksuhr neben dem Schrank, öffnete wie zum Hohn ihr Türchen und der Vogel zeigte durch sein Geschrei an, was die Stunde geschlafen hatte. Ich nutzte das Durcheinander, um aus dem Zimmer zu verschwinden, bevor mich meine Eltern erwischten, schlich in mein Zimmer und zog die Bettdecke über mich. Ich wäre am liebsten im Erdboden versunken! Am anderen Morgen traute ich mich nicht aus dem Bett auf zu stehen, der Tannenbaum, zerstört und die Geschenke hatte der Weihnachtsmann sicherlich wieder mitgenommen. Aber ein Wunder war geschehen, der Baum stand wieder an seinem Platz, unter ihm die Geschenke! Das einzige, was an die vergangene Nacht erinnerte, im Wohnzimmerschrank fehlte die zerstörte Glastür und im Aquarium schwamm eine Weihnachtsbaumkugel! Schade, auch dieses Jahr konnte ich den Weihnachtsmann nicht sehen und sprechen! Wie es so üblich war, kam am 1.Weihnachtsfeiertag Tante Else und Onkel Paul zu Besuch! Merkwürdig, wie so ging Onkel Paul am Stock, aus seinen grauen Haaren schimmerte es silbern und golden, seine Brille war mit Heftpflaster geflickt und seine Stirn zierte eine dicke Beule? Ich glaube, jetzt weiß ich, wer jahrelang am Heilig Abend die Geschenke unter den Tannenbaum gelegt hatte!

Autor: Dieter Siebald

14. Dezember – Eine Geschichte Teil 1

Wie sieht der Weihnachtsmann wirklich aus
Es war in dem Jahr 1959, ich kann mich noch genau erinnern, das Moderne, wie heute, gab es noch nicht! In der Vorweihnachtszeit wurde der Weihnachtsbaumschmuck gebastelt, wenn man Glück hatte, war ein Fernseher vorhanden, das Programm, dürftig! Wir Kinder waren lieber bis in die Dämmerung draußen und spielten an der frischen Luft. Je näher Weihnachten rückte, um so aufgeregter würden wir! Hätte der Weihnachtsmann unsere Wunschzettel erhalten, hoffentlich bringt er uns unsere Geschenke, die wir uns von ihm sehnlichst wünschten? In den Bilderbüchern hatte ich den Weihnachtsmann schon oft gesehen, aber wie sah er in Wirklichkeit aus? Mein Traum war es, den Weihnachtsmann einmal kennen zu lernen! Am Heilig Abend blieb ich immer extra lange auf, saß am Kamin und hoffte, ich würde ihn, wenn er durch den Kamin kommen würde, sehen! Aber vergebens, ich schlief ein und wachte am Morgen im Bett auf. Der Weihnachtsmann war natürlich da gewesen und die Geschenke lagen unter dem Weihnachtsbaum. Ich war gerade 8 Jahre alt geworden, in diesem Jahr musste es mir gelingen, dass ich am Heilig Abend den Weihnachtsmann traf! Ich ging an diesem Heilig Abend, zur Verwunderung meiner Eltern, früh zu Bett und stellte mir den Wecker. Der Wecker klingelte! Flux war ich angezogen und schlich mich ins Wohnzimmer. Ich hatte vorgesorgt, sollte ich wieder einschlafen, für diesen Fall baute ich aus Schnur eine Störfälle, dann mußte ich den Weihnachtsmann hören. Gemütlich setzte ich mich im dämmrigen Wohnzimmer in den Sessel vor den Kamin. Und wie es kommen musste, ich schlief wieder ein! Plötzlich, ein Schrei, dann ein Scheppern und Klirren, gefährlich langsam neigte sich der geschmückte Weihnachtsbaum in Richtung Aquarium. Unter dem Baum, der Weihnachtsmann, sein länger Rauschenartikel war verrutscht, die rote Mütze hing wippend an den Ästen der Fichte. Die Haare, golden und silbern, das Lametta war vom Baum abgefallen und hatte sich auf seinem Kopf abgelager. Der Sack mit den Geschenken lag in der Glastür unseres Wohnzimmerschrankes, zerbrochen!

13. Dezember – Rezepte zum Advent

Vanillekipferl-Rezept – die Zutaten für ca. 60 Stück:

  • 1 Vanilleschote
  • 100 g gemahlene Mandeln (ohne Haut)
  • 275 g + etwas Mehl
  • 75 g Zucker, 2 Eigelb (Gr. M)
  • 200 g kalte Butter
  • Salz
  • 50 g Puderzucker
  • 2 Päckchen Bourbon Vanillezucker
  • Frischhaltefolie
  • Backpapier

Vanillekipferl-Rezept – Schritt für Schritt:

  1. Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. 100 g Mandeln, 275 g Mehl, 75 g Zucker, 2 Eigelbe, 200 g kalte Butter in Stückchen, Vanillemark und 1 Prise Salz zunächst mit den Knethaken des Rührgeräts, dann mit den Händen, schnell zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde kalt stellen.
  2. Den Teig für die Vanillekipferl auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche zu 3–4 Rollen à 1,5 cm Durchmesser formen. Die Teigrollen jeweils in 4-5 cm lange Stücke schneiden.
  3. Die Teigstücke zu Halbmonden formen. Dabei die Enden leicht zusammendrücken, so dass die typische Vanillekipferl-Form ensteht. Die Vanillekipferl im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 160 °C/ Gas: Stufe 3) für 10–12 Minuten backen. Sie sind fertig, wenn die Spitzen der Kipferl leicht Farbe bekommen haben.
  4. 50 g Puderzucker mit Vanillezucker mischen und sofort über die noch heißen Vanillekipferl sieben. Die Kipferl auf einem Rost oder Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Haltbarkeit: In einer Keksdose aufbewahrt halten sich die Vanillekipferl etwa drei Wochen.

Quelle: lecker.de

12. Dezember – Geschenkideen

Quelle: makema.de

Weihnachtssocken (oben) oder ein Wellness-Paket (unten)

Quelle: Wellnesshotel24

Das Wellness-Paket lässt sich übrigens auch für zuhause erstellen, bestehend aus:

  • Tee
  • Badesalz
  • Tasse
  • Kerzen
  • Süßigkeiten
  • Prosecco

Viel Spaß beim Nachmachen!